Stand: Februar 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Beratungs- und sonstigen Dienstleistungsverträge zwischen der Steuerberatungskanzlei FinanzKompass Beratung (nachfolgend „Kanzlei" oder „wir") und ihren Mandanten (nachfolgend „Mandant" oder „Sie").
1.1 Diese AGB gelten für alle Mandatsverhältnisse zwischen der Kanzlei und dem Mandanten, soweit nicht durch gesonderte schriftliche Vereinbarung abweichende Regelungen getroffen werden.
1.2 Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Mandanten haben keine Geltung, sofern wir ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt haben.
2.1 Der Umfang der von der Kanzlei zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Mandatsvertrag. Leistungen, die nicht ausdrücklich vereinbart sind, schulden wir nicht.
2.2 Wir erbringen unsere Leistungen nach Maßgabe des Steuerberatungsgesetzes (StBerG), der Durchführungsverordnung (DVStB) und der Berufsordnung der Steuerberaterkammer.
2.3 Die Kanzlei ist berechtigt, für bestimmte Tätigkeiten qualifizierte Mitarbeiter oder, mit Zustimmung des Mandanten, Dritte einzusetzen.
3.1 Der Mandant ist verpflichtet, uns alle für die Auftragserfüllung erforderlichen Unterlagen, Informationen und Auskünfte vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
3.2 Der Mandant hat uns unverzüglich über alle Änderungen zu informieren, die für die Bearbeitung des Auftrags relevant sind (z. B. Änderungen der persönlichen oder betrieblichen Verhältnisse).
3.3 Schäden, die aus der Verletzung dieser Mitwirkungspflichten entstehen, gehen zu Lasten des Mandanten.
4.1 Die Vergütung richtet sich nach den Vorschriften der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Soweit die StBVV keine Regelung trifft oder eine abweichende Vereinbarung zulässig ist, gilt die schriftlich vereinbarte Vergütung.
4.2 Auslagen und Reisekosten werden gemäß den gesetzlichen oder vereinbarten Sätzen gesondert berechnet.
4.3 Rechnungen der Kanzlei sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zu begleichen.
4.4 Die Kanzlei ist berechtigt, angemessene Vorschüsse auf die zu erwartende Vergütung zu verlangen.
5.1 Die Kanzlei und alle ihre Mitarbeiter sind zur Verschwiegenheit über alle Tatsachen und Umstände verpflichtet, die ihnen im Rahmen des Mandatsverhältnisses bekannt werden (§ 57 Abs. 1 StBerG).
5.2 Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch nach Beendigung des Mandatsverhältnisses.
5.3 Von der Verschwiegenheitspflicht ausgenommen sind Fälle, in denen der Mandant ausdrücklich eingewilligt hat oder gesetzliche Auskunftspflichten bestehen.
6.1 Die Kanzlei haftet für Schäden, die aus der schuldhaften Verletzung ihrer Pflichten entstehen, nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.
6.2 Die Haftung der Kanzlei für einfache Fahrlässigkeit ist auf den Betrag beschränkt, der durch die abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung gedeckt ist (Mindestversicherungssumme gemäß § 67 Abs. 2 StBerG: 250.000 Euro je Schadensfall).
6.3 Die Haftungsbeschränkung gilt nicht bei vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schäden sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
6.4 Ansprüche des Mandanten verjähren in drei Jahren ab dem Zeitpunkt, in dem der Mandant von dem Schaden und den Umständen, die die Haftung begründen, Kenntnis erlangt hat, spätestens jedoch drei Jahre nach Beendigung des Mandatsverhältnisses.
7.1 Die Kanzlei bewahrt die Handakten und sonstige Unterlagen des Mandanten nach Beendigung des Mandatsverhältnisses für die Dauer von zehn Jahren auf, soweit gesetzliche Aufbewahrungsfristen nichts anderes bestimmen.
7.2 Der Mandant kann die Herausgabe der ihm gehörenden Unterlagen verlangen. Die Kanzlei ist berechtigt, Kopien der Unterlagen zurückzubehalten.
7.3 Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden die Unterlagen vernichtet, sofern der Mandant nicht ausdrücklich etwas anderes verlangt hat.
8.1 Das Mandatsverhältnis kann von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Die Kündigung bedarf der Schriftform.
8.2 Bei Kündigung durch die Kanzlei wird diese, falls anderweitige Beauftragung noch möglich ist, dringende Maßnahmen, die erforderlich sind, um den Mandanten vor Nachteilen zu schützen, bis zur anderweitigen Beauftragung eines Steuerberaters ergreifen.
8.3 Die bis zur Kündigung entstandene Vergütung bleibt geschuldet.
9.1 Wir verarbeiten personenbezogene Daten des Mandanten ausschließlich zur Erfüllung des Mandatsvertrags und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten. Einzelheiten regelt unsere Datenschutzerklärung.
9.2 Der Mandant erklärt sich damit einverstanden, dass die Kanzlei die im Rahmen des Mandatsverhältnisses erhobenen personenbezogenen Daten zum Zweck der Mandatsbearbeitung und der gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentation verarbeitet.
10.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
10.2 Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Mandatsverhältnis ist München, sofern der Mandant Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regelungen über den Gerichtsstand.
10.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
10.4 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
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